Das Einblatt (Spathiphyllum)

Steckbrief:

Besonderheiten:

Einblatt Standort

Um den richtigen Standort für das Einblatt zu finden, schauen wir am besten auf seine ursprüngliche Herkunft mit den dortigen Gegebenheiten. 

Das Einblatt stammt ursprünglich nämlich aus den tropischen Gebieten Südamerikas. Es wuchs im Schatten unter großen Bäumen, während die Luftfeuchtigkeit sehr hoch war. 

Und was heißt das jetzt für das Einblatt in unserer Wohnung?

Ganz einfach. Das Einblatt mag keine direkte Sonneneinstrahlung, sondern steht lieber an einem absonnigen bis schattigen Platz. Das heißt, hell darf der Standort sein, doch auch im Halbschatten und Schatten fühlt es sich wohl. (Absonnig bedeutet hell, doch ohne direkte Sonne) 

Was das Einblatt auch sehr zu schätzen weiß, ist ein regelmäßiges Besprühen der Blätter. Somit erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Das ist vor allem im Winter mit der trockenen Heizungsluft wichtig. 

Rosis Geheimtipp: Wem das regelmäßige Besprühen zu aufwändig ist, stellt das Einblatt einfach ins Badezimmer. Dort ist die Luftfeuchtigkeit sowieso höher. 

Einblatt gießen

Das Einblatt steht gerne in leicht feuchtem Substrat und der Wurzelballen sollte nie komplett austrocknen. Gieße das Einblatt also regelmäßig mit temperiertem Wasser (Wenn möglich auch kalkarm).Trotz alledem solltest du darauf achten, dass Staunässe vermieden wird, da sonst die Wurzeln faulen können. Das heißt, ein paar Minuten nach dem Gießen unbedingt nochmal nachsehen, ob sich im Übertopf Wasser gestaut hat. Wenn ja, schütte es ab, dann kann den Wurzeln nichts passieren. 

Einblatt düngen

Das Einblatt ist optimal mit Nährstoffen versorgt, wenn du es in der Blütezeit wöchentlich mit Flüssigdünger für Blühpflanzen düngst. Achte dabei auf eine niedrige Dosierung, denn bei Überdüngung bekommt das Spathiphyllum schnell braune Blattspitzen. Halte dich im Winter etwas zurück mit dem Düngen. Da reicht es aus, das Einblatt alle drei Wochen sparsam zu düngen. Also lieber etwas weniger als zu viel.

Einblatt schneiden

Das Einblatt braucht keinen alljährlichen Schnitt wie sonst viele andere Pflanzen. Was du dennoch regelmäßig machen kannst, sind welke Blüten und Blätter abzuschneiden. Dafür setzt du mit der Schere am besten ganz unten am Stängel an. Danach sieht dein Einblatt wieder wunderschön frisch aus. 

Rosis Geheimtipp: Benutze für das Abschneiden der Blätter am Besten Handschuhe, da das Einblatt giftig ist und der Pflanzensaft auf der Haut zu Rötungen führen kann. 

Einblatt Substrat

Das Einblatt gibt sich mit handelsüblicher Blumenerde zufrieden. Es ist bei seinem Substrat zum Glück nicht wählerisch, solange die Erde einen hohen Humusanteil hat. 

Um den Wurzelballen etwas besser zu durchlüften, kannst du Blähton oder Tongranulat unter das Substrat mischen. Ein weiterer Vorteil ist, dass dann auch das Gießwasser besser abfließen kann. 

Rosis Geheimtipp: Das Einblatt bzw. Spathiphyllum kannst du auch gut in Hydrokultur kultivieren. 

Einblatt umtopfen

Alle ein bis zwei Jahre wird es Zeit das Einblatt umzutopfen, da das Substrat nach dieser Zeit ausgelaugt ist und auch die Wurzeln freuen sich über mehr Platz. Leidet das Einblatt an den Wurzeln stark unter Platzmangel, können die grünen Blätter verblassen oder die Blattspitzen schnell braun und trocken werden. Die meisten Pflanzen werden im Frühjahr umgetopft, so auch das Einblatt. Bei dem neuen Topf sollte nicht nur die Breite des Topfes beachtet werden, sondern auch die Höhe. Die Blätter des Einblatts sollten nicht am Boden streifen, denn darauf reagiert die Friedenslilie und lässt die Blätter braun werden. 

Einblatt vermehren

Um das Einblatt zu vermehren, teilst du die Pflanze ganz einfach. Jetzt fragst du dich vielleicht “Wie teile ich das Einblatt denn, Rosi?” Ganz einfach!

Die ersten Schritte sind dieselben, als würdest du das Einblatt umtopfen. Du nimmst die Pflanze aus dem Topf und befreist die Wurzeln etwas von der Erde. Dann teilst du die Wurzeln samt Pflanze vorsichtig auseinander. Dabei kannst du auch ein sauberes scharfes Messer zur Hilfe nehmen. Die zwei Teilstücke des Einblatts kannst du nun direkt wieder einpflanzen – in zwei unterschiedliche Töpfe – und schon hast du zwei Friedenslilien. 

Einblatt Krankheiten und Schädlinge

Pflanzenkrankheiten sind bei dem Einblatt selten der Fall. Eher kann es zu einem Befall von Blatt- oder Wollläusen kommen. Diese nisten sich vor allem im Winter gerne in das Einblatt ein. Sei im Winter also aufmerksam und untersuche das Einblatt regelmäßig nach kleinen Schädlingen. Schließlich wollen wir einen größeren Schaden an der Pflanze und eine Ausbreitung auf andere Pflanze verhindern. Das schaffen wir am besten durch regelmäßiges kontrollieren und schnellem Handeln. 

Einblatt Besonderheiten

Das Schöne an dem Einblatt sind nicht nur seine besonderen Blüten, sondern auch seine pflegeleichte Art. Hast du einmal den richtigen Standort für das Scheidenblatt gefunden, ist es dir ein treuer Geselle. Es kommuniziert auch sehr offensichtlich, wenn es mal zu wenig Wasser bekommen hat. Dann lässt das Einblatt nämlich seine Blätter hängen, doch genauso schnell richten sie sich wieder auf, wenn du es gießt. 

Nicht zu vergessen in diesem Abschnitt ist auch der Fakt, dass das Einblatt eine luftreinigende Pflanze ist. Sie filtert Giftstoffe aus der Luft und produziert Sauerstoff. 

Was du allerdings auch immer im Hinterkopf behalten solltest ist, dass das Einblatt giftig ist. 

 

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