Zimmerpflanzen düngen leicht gemacht – Den richtigen Dünger finden

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Müssen Zimmerpflanzen überhaupt gedüngt werden?

Müssen meine Topfpflanzen eigentlich gedüngt werden? Wenn dir diese Frage bezüglich Dünger bekannt vorkommt, bist du hier genau richtig. Jetzt klären wir endlich all die Fragen, auf die wir nie eine Antwort bekamen, weil sie entweder einfach niemand wusste, oder wir uns davor gedrückt haben uns damit zu beschäftigen. 

Grundsätzlich gehen Topfpflanzen im Haus nicht gleich ein, wenn man sie nicht düngt. Allerdings wäre es zu empfehlen, da die Pflanze dadurch gesund bleibt und weniger anfällig für Krankheiten ist. 

Damit wir uns noch ganz lange an unseren Pflanzen erfreuen können, kann es nicht schaden die Zimmerpflanzen ab und an zu düngen. Letztendlich soll es unseren Pflanzen doch einfach nur gut gehen. 

Wann dünge ich meine Topfpflanzen?

sukkulente düngen

 

Neu gekaufte oder umgetopfte Pflanzen lässt du am besten erstmal 2 Monate ohne Dünger. Danach kann man allgemein sagen: Zimmerpflanzen brauchen in ihrer Wachstumsphase die meisten Nährstoffe und somit den Dünger. Das gilt von März bis Oktober. 

Im Winter braucht die Pflanze wenig bis gar keinen Dünger. 

Wie oft und wie viel dünge ich die Zimmerpflanzen?

Das Wichtigste dabei ist, dass die Pflanzen regelmäßig gedüngt werden und nicht erst wenn es der Pflanze  schlecht geht. Die Nährstoffe sollten weder in zu großer Menge, noch in zu großen Abständen zugefügt werden. Die Pflanze kann nämlich auch zu viele Nährstoffe erhalten, was nicht gut für sie ist. 

Halte dich bei der Häufigkeit und der Mengenangabe am besten an die Empfehlung des Düngemittel-Herstellers. 

Was sind NPK-Dünger?

NPK-Dünger werden auch “Volldünger” genannt, da sie die drei wichtigsten Nährstoffe für Pflanzen enthalten und die Pflanze damit rundum versorgt ist. Diese drei Wichtigen Stoffe sind: 

  • Stickstoff (N) – für den Wachstum der Pflanze
  • Phosphor (P) – für eine gute Bildung der Wurzeln, Früchte und Blüten
  • Kalium (K) – für eine starke Widerstandsfähigkeit der Pflanze

Diese drei Hauptelemente sind das was einen guten Dünger ausmacht.

Die NPK-Dünger enthalten meist allerdings noch eine Reihe weiterer Nährstoffe. Darunter sind Kalzium, Schwefel oder Magnesium. Diese Stoffe sorgen für eine besonders schöne intensive Farbe der Blüten und Blätter. 

Meistens versteckt sich auch noch eine kleine Menge an Eisen im Dünger, da Eisen dafür bekannt ist gelben Blättern vorzubeugen.

Wenn du dir nicht sicher bist was und wie viel von welchen Nährstoffen in deinem Dünger enthalten ist, kannst du das auf den Verpackungen der Dünger nachlesen. 

Nochmal kurz und knapp zusammengefasst welche Nährstoffe im Dünger enthalten sind:

  • Stickstoff – stärkt den Wachstum der Pflanze
  • Phosphor – stärkt die Wurzeln, Blüten und Früchte
  • Kalium – stärkt die Widerstandskraft der Pflanze
  • Kalzium/ Schwefel/ Magnesium – intensivieren die Farbe der Pflanze
  • Eisen – beugt gelben Blättern vor

Welche unterschiedlichen Düngemittel gibt es?

Wir unterscheiden unter folgenden Düngemitteln: 

  • Flüssigdünger – wird dem Gießwasser beigefügt 
  • Düngestäbchen – wird in die Erde gesteckt
  • Biodünger – kann gekauft oder sogar selbst gemacht werden 
  • Organischer Dünger – Recycling von Nährstoffen, die im Kreislauf vorhanden sind 
  • Chemischer Dünger – wird synthetisch hergestellt 
  • Düngerkonzentrat – wird mit Wasser verdünnt

Es besteht auch die Möglichkeit den Dünger selbst herzustellen. Dafür hat meine Oma mir den passenden Tipp gegeben. 

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Welches Düngemittel für deine Zimmerpflanzen?

Diese Frage ist etwas schwieriger auf Anhieb zu beantworten. Das Gute ist, dass die meisten Düngemittel darauf ausgelegt sind eine breite Menge an Pflanzenarten abzudecken. Ich würde dir raten, dich schlau zu machen welche Anforderungen deine individuelle Pflanze stellt. 

Flüssigdünger

Wenn du dir überhaupt nicht sicher bist, welchen Dünger du für deine Zimmerpflanzen verwenden solltest, ist der Flüssigdünger meist eine gute Wahl. Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, die schnell überdüngt werden können. Dazu gehören Orchideen und Sukkulenten. Diese brauchen nur eine geringe Menge an Nährstoffen.

Abgesehen davon ist der Flüssigdünger perfekt für Zimmerpflanzen. Ihr klarer Vorteil ist, dass du sie gut und individuell dosieren kannst je nach Pflanze. Außerdem kommen sie schnell und direkt über das Gießwasser an die Wurzeln der Pflanze. 

Düngestäbchen

Der Vorteil an Düngestäbchen ist, dass sie bis zu 3 Monaten halten können. Du steckst sie in der Nähe der Wurzeln in die Erde und das wars schon. Der Dünger wird automatisch an die Pflanzenwurzeln abgegeben. Du musst nur darauf achten, dass die Erde im Topf gleichmäßig feucht bleibt. 

Häufig gestellte Fragen:

Soll man Zimmerpflanzen im Winter düngen?

Generell gesagt brauchen die Pflanzen im Winter weniger Dünger als im Frühling und Sommer.  Dieser wird erst im Frühling wieder wichtig für die Zimmerpflanzen. Trotzdem wollen deine Pflanzen gepflegt werden im Winter. Besprüh sie regelmäßig mit Wasser, um die trockene Heizungsluft auszugleichen und entferne mit einem Tuch den Staub von ihren Blättern.

Wie oft Topfpflanzen düngen?

Wichtig ist es die Pflanzen während  der Wachstumsphase zu düngen. Das heißt von Frühling bis Sommer. Wie oft die Pflanze gedüngt werden muss, kommt ganz auf den Hersteller drauf an. Meistens empfiehlt sich eine Anwendung alle 14 Tage.

Kann man Zimmerpflanzen mit Kaffeesatz düngen?

kaffeesatz düngen

Kaffeesatz kann als natürlicher Dünger verwendet werden. Allerdings eignet sich der Kaffeesatz eher für deinen Garten. Zimmerpflanzen düngst du nicht mit Kaffeesatz sondern mit aufgebrühtem Kaffee, den du abkühlen lässt und dann 1:1 mit Wasser vermischst.

Kann man Pflanzen zu viel düngen?

Ja, auf jeden Fall. Mehr Dünger heißt nicht automatisch besseres und schnelleres Wachstum der Zimmerpflanze. Im Gegenteil. Eine starke Überdüngung kann zum Absterben der Pflanze führen. Halte dich am besten an die Angaben des Dünger-Herstellers.

Tags: Zimmerpflanzen

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Rosis Blumenwelten

Hi ich bin Rosi. 

Ich bin in einem kleinen Dorf in Bayern aufgewachsen. Der Wald und die Wiesen waren mein Spielplatz, und die Pflanzen und Tiere meine Gefährten. Ein richtiges Naturkind.
Jetzt wohne ich mit meinem Freund in Hamburg. Und da wir keinen Garten haben, bringen wir das grüne Paradies eben zu uns in die Wohnung und auf den Balkon. Mit unserem Einzug standen viele Fragen bezüglich der richtigen Zimmerpflanzen im Raum.
Woraufhin ich alles las, was mir in die Finger kam, um an Antworten zu kommen. Meine liebe Oma Elsa war nicht zuletzt eine große Inspiration für mich.
Und das war die Geburt meines Pflanzen Blogs “Rosis Blumenwelten”.

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